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Wahlkampf in Amerika
Es geht um den mächtigsten Job weltweit. Amerika sucht den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Barack Obama. Täglich wird auf CNN und FOX debatiert, analysiert und prognostiziert von einer Armada von Journalisten.
Die Kandidaten der Republikaner werden nicht müde zu betonen, dass sie im besten Land mit der besten Bevölkerung leben, aber in den letzten 7 1/2 Jahren von der Regierung Obama so viel falsch gemacht wurde, dass nur sie Amerika wieder zu alter Stärke führen können. Am besten macht das offensichtlich Donald Trump - einflussreich, milliardenschwer und so populistisch, dass er bisher sämtliche Vorwahlen der Republikaner klar gewonnen hat.
Einer Journalistin, die ihm eine unbequeme Frage stellte, drohte er, den Sender zu kaufen und sie zu entlassen. Kürzlich nannte er seine beiden republikanischen Mitkonkurrenten, Cruz und Rubio, Lügner bzw. Witzbold, was dann von diesen ebenfalls heftige Reaktionen provozierte.
"Ich könnte jemanden erschiessen und würde noch am meisten Stimmen machen!" rief er den verblüfften Journalisten zu. What shoud I do, the people from America loves me and I love the people from America. Das alles live on TV. Dem gegenüber erscheinen Albisgüetli-Reden eines Christoph Blocher sachlich und unaufgeregt.
Morgen ist Super Thusday mit Vorwahlen in 12 Staaten. Da wird sich vorentscheiden, ob Donald Trump noch zu bremsen ist, was dem republikanischen Establishment recht wäre, denn selbst diesem ist der steinreiche Immobilienkönig ein Dorn im Auge.
29.2.16/ld