Hippie-Hüenli
Sie: «Lueg, mal Luki, das isch Bearizona. Das gseht us, wie öppis, wo’s Bäre hät.»
Er: «Das isch sicher so nen Drive-In-Zoo. Das wür da z’Amerika passe.»
Sie: «Ich bin erscht einmal i some Safari-Park gsih. Weisch na wo?»
Er: «Nid würkli, aber du seisch mir sicher grad.»
Sie: «Z’Guatemala. Uf äm Weg vo Monterrico nach Antigua. Ich ha das do na cool gfunde.»
Er: «Stimmt. Wänn’s Bäre hät, bini debi.»
Der Abstecher hat sich gelohnt. Bären gab’s und viele andere einheimische Tiere. Eigentlich die passende Ergänzung zu den naturwissenschaftlichen Sammlungen im Museum in New York. Zwei besonders schöne Tiere haben wir bei unserem Rundkurs entdeckt: Der Tundra Wolf und der weisse Bison überstrahlten an diesem Morgen ihre anderen pelzigen Genossen.
Ein Federvieh ist uns dann noch speziell aufgefallen. Ganz eilig tippelte dieses Huhn mit der Hippie-Frisur durch sein Gehege und gackerte uns zu: «He, ihr fahrt doch heute auf der Route 66 Richtung Las Vegas. Das ist genau mein Ding. Denkt an mich, wenn ihr in Seligman diesen Groove einatmet.»
28.11.15/kbd