Savannah
Wenn man in den US-Amerikanischen Südstaaten unterwegs ist, sieht man auch in dieser Jahreszeit das eine oder andere Baumwollfeld. Und dass man dabei an die Zeit der Sklaverei zurückdenken muss, ist irgendwie logisch.
Savannah hat einen Hafen und war auf dem Kontinent einst der grösste Ausfuhrhafen von Baumwolle. Aber auch hier wurden als Arbeitskräfte Schwarze aus Afrika eingesetzt (obwohl vom Staat Georgia die Sklaverei verboten war). Ein Denkmal erinnert an dieses dunkle Kapitel. Ich möchte die Worte, die im Sockel eingrafiert sind, zitieren:
"We are stolen and bought together from the African continent. We got of the slave ships together. We lay
back to belly in the holds of the slave ships in each others excrement and urine together, sometimes died together. And our liveless bodies thrown overboard together. Today we are standing up together. With faith and even some joy.
Maya Angelou."
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Trotz dieses ernsten Themas, Savannah ist eine attraktive Stadt, auch wenn die "regennassen" Bilder das nur erahnen lassen. Sie strahlt eine Lebendigkeit und Athentizität aus, die faszinieren.