Von Kinderträumen und vom Reisen
Wenn man sich nach Wärme und Sonne sehnt, muss man auch hier in den USA Richtung Süden. Ist jedoch ein «El-Niño-Jahr» kann es sein, dass Süden (genauer Florida) nicht reicht, um wirklich am Strand die Beine ausstrecken zu können. Dann gibt’s nur eines: Ab in die Karibik!
Jamaica war unsere erste Station. Ein hübscher Kreuzfahrthafen erwartet die Sonnenhungrigen. Mit einem Taxi erkunden wir einen kleinen Teil der Insel von Bob Marley und Usain Bolt. Letzterer ist übrigens in der Nähe von Falmouth aufgewachsen und zur Schule gegangen. Darauf sind hier alle sehr stolz. Endlich kommen wir auch dazu, an einer weissen Beach zu sonnen und in der türkisfarbenen Karibik zu baden.
Das für die Karibik typische Türkisblau wird tags darauf auf dem Caymans noch übertroffen. Wiederum verbringen wir eine paar unbeschwerte Stunden mit süssen Nichtstun.
Als letzter Hafen folgt Puerto Maya auf Cozumel. Darauf haben wir uns seit Wochen gefreut. Nach 22 Jahren wieder in Mexiko zu landen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Leider macht uns wieder einmal der Wind ein Strich durch unsere Pläne. Von Cozumel aus wollten wir mit der Fähre hinüber nach Playa del Carmen, wo wir vor 25 Jahren mit Freunden einen denkwürdigen Geburtstag feierten und vor 22 Jahren auf einer zweiten Yukatan-Reise logierten. Der Fährbetrieb war wegen starkem Wind eingestellt. So nutzten wir die Gelegenheit, mit Cozumel einen uns unbekannten Teil Mexikos zu erkunden. Eine Fahrt rund um die Insel mit super-schönen Sandstränden, romantischen Korallen-Fels-Küsten und einer alten Maya-Ruine (San Gervasio) liess uns einen wunderschönen Tag in einem unserer Lieblingsländer erleben. Que lindo!
Zum Abschluss hat ein Znüni-Tourist noch einen Margerita geschlürft und den Blick auf die Karibische See und dutzende von Kreuzfahrtschiffen aufgesogen. Salud!
etc. und z. B.