Eine Oase in der Wüste

Las Vegas entstand an einer Oase, an welcher der Trail der Migranten nach Westen vorbeiführte. Bis 1931 war hier ledliglich eine kleine Mormonenstadt. Dann begann der Bau des Hoover Dammes und praktisch gleichzeitg wurde für Nevada das Glücksspielverbot aufgehoben. Was dann folgte, ist wohl einzigartig. Die Stadt zählt heute knapp 600'000 Einwohner, Ende 2012 soll es über 150'000 Hotelbetten gegeben haben, Tendenz steigend ... Also wir sahen da doch die eine oder andere grössere Baustelle für neue Hotelkomplexe.

Und Hotel ist hier auch das Stichwort. Geht man anderswo Shopping machen, heisst es hier als logische Konsequenz "Hotelling". Langweilig wird es nie. Wie auch, wenn man Ägypten hinter sich lässt, hurtig ein Schloss durchquert und man schon in New York ist. Täglich entdeckten wir neue Routen durch die "Sin City". Abends bietet sich Gelegenheit, eine der unzähligen, hochstehenden Shows zu besuchen. Sergeant Pepper's loneley hearts club band ... ❤

Besonders übers Wochenende ist Las Vegas auch anfangs Dezember sehr voll. Die Spielhallen und Food Courts sind bevölkert von Menschen, die alle aussehen, als entspringen sie direkt der 80er-Fernsehserie "Dallas". Stetson, dazu passende Stiefel mit und ohne Zierrat und grosse silberne Gurtschnallen beherrschten die Sezenerie, karriertes Hemd inklusive. Die Frauen tragen entweder dasselbe oder aber erinnern sehr an Sue Ellen und Pamela Ewing.

Wir haben die 10 Tage hier voll genossen - euch überlassen wir einfach mal die Bilder. 

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