Horror aus Honey Moon

Sonntag auf Honey Moon Island, ein romantischer Spaziergang entschädigt uns für die wegen zu starkem Wind abgesagte Delphin-Tour. Im State Park breitet sich vor uns ein kilometerlanger, weisser Sandstrand aus. Abertausende von Muscheln glitzern im Sonnenlicht. Die schönste von allen findet Luki für mich.

Stunden später im Hotel will ich die Muschel vom Sand befreien. Doch, oh Schreck, da steckt noch etwas drin. Das habe ich nicht gewusst und nun weiss ich nicht so recht, was machen. Ich gehe davon aus, dass sich alles einfach rauswaschen lässt und lege die Muschel über Nacht in Seifenwasser ein.

Am andern Tag, morgens um neun Uhr. Luki putzt die Zähne und kommt zurück ins Zimmer. In der Hand hält er etwas Gruusiges, Langes, Glitschiges, was mir einen lauten Schrei entlockt. Ein Schock am frühen Montagmorgen mit etwas, das bestens in jeden Horrorstreifen passen würde.

Oder so …

8.2.2015/kbd